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Gesund mit Babybauch

Dazu zählt auch der Schutz vor Infektionskrankheiten. Eine Überprüfung des Impfstatus sollte daher keinesfalls vergessen werden.

Der Kinderwunsch beziehungsweise die Planung einer Schwangerschaft veranlasst Frauen meist dazu, ihrem Gesundheitszustand vermehrt Aufmerksamkeit zu schenken und Vorsorge für die Zeit vor und während der Schwangerschaft zu treffen. Ein ausreichender Impfschutz gegen die wichtigsten Infektionserkrankungen ist vor und während der Schwangerschaft unbedingt anzuraten. Die Überprüfung des Impfstatus impliziert eine verantwortungsvolle Verhaltensweise. Dabei wird das Thema Impfen immer wieder kontrovers diskutiert. Wie kann sich die werdende Mutter selbst und ihr Ungeborenes vor Krankheiten schützen? Welche Impfungen sind unbedingt anzuraten? Hier erfahren Sie es.

Überprüfung des Impfstatus
Wird eine fehlende Immunität festgestellt (siehe Infokasten), kann die Impfung noch vor der Schwangerschaft getätigt werden. Der Österreichische Impfplan verweist darauf, empfohlene Impfungen bereits vor Beginn der Schwangerschaft durchzuführen („Prepare for pregnancy“). Insbesondere gilt es den Impfschutz gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Windpocken) sicherzustellen, da diese Erkrankungen in der Schwangerschaft für das Kind dramatische Folgen haben können und die Lebendimpfungen während einer Schwangerschaft nicht gegeben werden dürfen. Aber auch Diphtherie-Tetanus-Pertussis Impfungen sollen überprüft werden.

Impfen vor und während der Schwangerschaft
Univ.-Prof. Dr. Herbert Kiss ist Bereichsleiter an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde/ AKH Wien in der Abteilung Geburtshilfe und Leiter des Infektionslabors und der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am AKH Wien. Für den Experten gilt im Hinblick auf Impfungen während der Schwangerschaft das Motto „So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig“. „In der Schwangerschaft können bei Notwendigkeit Impfungen durchgeführt werden, sogenannte Totimpfstoffe können problemlos bei schwangeren Frauen angewendet werden“, so Kiss.

Bei gewissen Infektionskrankheiten muss allerdings schon vor einer Schwangerschaft
vorgesorgt werden: „Masern, Mumps, Röteln und Varizellen sind hochansteckende, virale Infektionskrankheiten, die mit einer Reihe von ernsten Komplikationen einhergehen können. Seit Jahrzehnten stehen zum Schutz vor diesen Erkrankungen hochwirksame und sehr gut verträgliche Impfstoffe zur Verfügung. Mit einem hohen Risiko für schwere kindliche Missbildungen sind Röteln zu Recht die am meisten gefürchtete Virusinfektion in der Frühschwangerschaft und auch in Österreich sind wir noch immer mit Schwangerschafts-Abbruchen auf Grund von Rötelnvirus-Infektionen konfrontiert. Seltener kann auch eine Erstinfektion mit dem Varizellen-Zoster-Virus (Windpocken, Feuchtblattern) in der ersten Schwangerschaftshälfte zur Fehlgeburt oder schweren kindlichen Missbildungen führen. Ernste Folgen kann auch eine Varizellen-Infektion der Mutter um den Geburtstermin haben, da eine Varizellen-Erkrankung beim Neugeborenen besonders schwer verlaufen kann. Da es sich sowohl beim MMR- als auch beim Varizellen-Impfstoff um Lebendimpfungen handelt, können sie nicht in der Schwangerschaft verabreicht werden“, unterstreicht Univ.-Prof. Dr. Heidemarie Holzmann von der Abteilung für Angewandte Medizinische Virologie der MedUniWien die große Bedeutung von Vorsorge im Hinblick auf Impfungen schon vor einer Schwangerschaft noch weiter.


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