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Ultraschall: Gefahr für Ungeborene?

Die ersten Bilder vom Nachwuchs – welche Mutter freut sich nicht darauf? Moderne Ultraschallgeräte machen sogar dreidimensionale Aufnahmen möglich. Jetzt diese Meldung aus den USA: Ultraschall kann die Entwicklung von Gehirnzellen im Fötus stören. Was ist wirklich dran an dieser Studie? Müssen wir um die Gesundheit unserer Kinder fürchten?

ltraschallwellen – ein Segen für die Diagnosearbeit, der leider auch Schattenseiten haben könnte. Behauptet wird, dass die Untersuchung im Bauch der Schwangeren Vibrationen und Lärm auslösen soll. Während Erwachsene den lautlosen Ultraschall überhaupt nicht wahrnehmen, reagieren Ungeborene
angeblich darauf. Erklärt wird dieses Phänomen damit, dass die extrem kurzen Ultraschall- Impulse gewissermaßen an den Organen „anklopfen” und dadurch Vibrationen auslösen. Das sei für die Kinder zwar lästig, aber nicht gefährlich, meinen die Befürworter dieser Theorie. Jetzt sorgt eine aktuelle
Studie erneut für Verunsicherung. Neurobiologen der Yale Universität konnten nachweisen, dass Ultraschallwellen durchaus einen schlechten Einfluss auf das Ungeborene haben könnten. Das Wissenschafter-Team setzte trächtige Mäuse in den drei letzten Tagen ihrer Schwangerschaft unterschiedlich langen
Ultraschalluntersuchungen aus – mit Geräten, die in der Humanmedizin tagtäglich eingesetzt werden. Danach wurden markierte Neuronen untersucht, die in diesen drei Tagen vor der Geburt an bestimmte Teile des Gehirns wandern müssen. In allen Mäuseföten, die vor der Geburt dreißig Minuten oder länger
mit Ultraschall bestrahlt wurden, waren diese Neuronen nach der Geburt nicht am richtigen Platz. Die Zahl der „verirrten” Neuronen stieg mit zunehmender Ultraschallbelastung. Die Forscher vermuten, dass die Zellen durch die mechanischen Kräfte des Ultraschalls gebremst werden. Müssen wir jetzt Angst um die Gesundheit unserer Kinder haben?

Es erscheint nicht plausibel, dass nach Jahren keine Schäden aufgefallen wären

„Ultraschall, in der von uns verwendeten Zeitdauer und Intensität, hat bisher selbst bei empfindlichsten Gewebekulturen keinerlei Schäden hervorgerufen. Die Energie gleicht der des Fledermaus-Ultraschalls. Wie sollte normaler Schall in normaler Dosierung schädlich sein?,” so Prim. Prof. Josef Deutinger. Der Ultraschall-Experte (er hat einen der höchsten europäischen Befähigungsnachweise auf diesem Gebiet) kennt alle Studien zu diesem Thema genau. Die Seriosität so mancher Aussagen stellt er in Zweifel. „Mir ist diese Thematik seit 25 Jahren bekannt, fast immer handelt es sich um Luftblasen.” Auch dass der Fötus die Ultraschallwellen wahrnehmen könnte, stellt der Spezialist in Zweifel. „Es wird so dargestellt, als würde sich das Kind bei einer Ultraschall-Untersuchung wegdrehen. Das hat aber nichts mit den Schallwellen zu tun, sondern mit dem Druck, der auf den Bauch der Mutter ausgeübt wird. Die Kinder bewegen sich auch dann, wenn der Schallkopf nicht eingeschaltet ist. Unser Gehör ist nicht darauf ausgerichtet, Ultraschall wahrzunehmen. Das gilt auch für Ungeborene.” Gefahr besteht demnach keine für den Nachwuchs. Nur drei Untersuchungen dieser Art sind bei Schwangeren zur Zeit vorgesehen, honoriert werden zwei davon im Mutter-Kind-Pass. „Ich habe meine Kinder jede Woche mittels Ultraschall angesehen. Sie sind jetzt 16, 18 und 20 Jahre alt und gesund”, so der Mediziner. Gibt es ein überzeugenderes Argument…

WARUM ULTRASCHALL?

+ Erkennen von Herzfehlern
+ Ermittlung des Schwangerschaftsalters
+ Erkennen von gestörter Fruchtanlage
+ Frühzeitiges Erkennen von Mehrlingsschwangerschaften
+ Erkennen von kindlichen Fehlbildungen
+ Feststellung der kindlichen Entwicklung sowie der Kindslage und der Lage der Plazenta

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