Wasserpfeifen_2

Wasserpfeife: die unterschätzte Gefahr

Sie heißt je nach Herkunftsregion Shisha, Boory, Narghile, Arghile, Hookha, Goza oder Hubble-Bubble. Hierzulande kennt man sie auch einfach als Wasserpfeife – in städtischen Lokalen wird sie von jungen Menschen als angeblich harmlose Alternative zur Zigarette gern konsumiert. Drogenbeauftragte

sprechen von einem starken Trend, der inzwischen weit verbreitet ist, nicht nur in Großstädten. Aktuelle Studien haben ergeben, dass auch junge Menschen, die nie eine Zigarette rauchen würden, zur Wasserpfeife greifen, weil sie die gesundheitlichen Risiken nicht kennen oder unterschätzen. Shisha- Lokale werben mit einem „Wohlfühl-Image“ für die Wasserpfeifen. Nicht nur in Gaststätten, sondern auch in den eigenen vier Wänden werden Wasserpfeifen geraucht. „Holen Sie sich den Orient nach Hause“, fordert ein Internet-Shop seine Kunden auf. Auf den Abbildungen des Wasserpfeifentabaks im Internet oder auch in den Schaufenstern der Shisha-Lokale werden die Tabakprodukte manchmal ohne die gesetzlich vorgeschriebenen Warnhinweise angeboten. Dabei hätte der Hinweis „Rauchen gefährdet Ihre Gesundheit“ für manche Shisha-Raucher vermutlich Neuigkeitswert. Die wenigsten Jugendlichen wissen nämlich, dass auch Shisha-Rauchen gesundheitsgefährdend ist. Ein Grund für das harmlose Image der Wasserpfeife könnte sein, dass sie – anders als in den arabischen Ländern – in Europa fast immer mit aromatisiertem Tabak geraucht wird. Die Geschmacksrichtungen gefallen offenbar besonders den jugendlichen Konsumenten: Apfel, Kirsche, Lakritze oder Minze – das Angebot ähnelt dem im Süßwarengeschäft. Als „Alcopops zumRauchen“ bezeichnen daher Suchtexperten den fruchtig aromatisierten Shisha-Tabak und warnen vor den gesundheitlichen Folgen.

Die oft unterschätzten Gefahren der Wasserpfeife

- Die Nikotinaufnahme ist beim Wasserpfeiferauchen deutlich höher als beim Zigaretterauchen. Der durch das Wasser gekühlte Rauch wird tiefer inhaliert als Zigarettenrauch. Außerdem ist die Dauer des Rauchens verschieden: Eine Zigarette wird vier bis fünf Minuten lang geraucht, eine Wasserpfeife 50 bis 60 Minuten.
- Wegen der hohen Nikotinaufnahme ist die dadurch verursachte Suchtgefahr entsprechend hoch.
- Der Shisha-Rauch enthält neben Nikotin auch große Mengen Teer und Kohlenmonoxid sowie in kleineren Anteilen andere Schadstoffe (Arsen, Chrom, Nickel), die zu Tumoren und Verschlechterung der Lungenfunktion führen können. Die Kohlenmonoxidkonzentration im Blut von Wasserpfeifenrauchern ist mindestens genauso hoch wie bei Zigarettenrauchern.
- Wird eine Wasserpfeife von mehreren Personen geraucht, ohne das Mundstück auszuwechseln, besteht Infektionsgefahr (zum Beispiel mit Herpes, Hepatitis oder Tuberkulose).
- Wird die Wasserpfeife unzureichend gereinigt, besteht die Gefahr von Pilzinfektionen.
- Das im Wasserpfeifentabak in großen Mengen vorhandene Glycerin, das als Feuchthaltemittel benötigt wird, wandelt sich bei Erhitzung in Acrolein um, das im Verdacht steht, krebserregend zu sein.

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