Magersucht

Mager mag man nicht

Der Körper findet in unserer Gesellschaft enorme Beachtung (Werbung, Mode, Fitness, Wellness). Fettpölster, schiefe Nasen oder schlaffe Brüste passen nicht in das perfekte Körperbild, das von Medien  mittels Nachbearbeitung präsentiert wird. Der Körper wird zum Austragungsort der Spannung zwischen  Außen und Innen, zwischen Sein und Schein.

Attraktivität als Quelle der Anerkennung
Sportlich, schlank und durchtrainiert zu sein, ist das non plus ultra. Wer da nicht mithalten kann, ist nicht cool.  Prominente Vorbilder machen es vor. Das Erreichen der Wunschfigur wird mit Durchsetzungsfähigkeit, Stärke und Erfolg verbunden. Attraktivität wird zur Grundlage von Anerkennung. In Hochglanzmagazinen wird ein Körperideal propagiert, dass ohne diätetisches und genussfeindliches Verhalten kaum erreichbar ist. Das Dünnsein wird zur einzigen Quelle von Identität und Selbstwertgefühl. Der Druck auf die Jugendlichen nimmt zu, denn im Gegensatz zum Erwachsenen haben Jugendliche oft nichts anderes als ihren Körper zur Darstellung ihres sozialen Status und ihrer selbst. Sich mit der eigenen Körperidentität anzufreunden, in einer Zeit, in der Körper zum Kultobjekt werden, lässt die  Orientierungslosigkeit wachsen. Der Körper wird zur Dauerbaustelle, der Zwang zur Optimierung wächst, und ständige „Verbesserungen“ sind kein Tabu mehr. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt und alles ist erlaubt.

Erschreckendes Beispiel des Magerwahns
Das Magermodel Isabelle Caro, das 2007 mit einer Nolita-Kampagne gegen Magersucht weltweit für  Aufsehen sorgte, als sie ihren ausgemergelten Körper (31 Kilogramm auf 1,64 Meter!) nackt fotografieren ließ, ist tot. Die 28-Jährige starb bereits im November 2010 an den Folgen ihrer Magersucht in einem  Krankenhaus in Paris nach einer Lungenentzündung.

Hilfe bei Magersucht – wer kann helfen?
Sowhat ist das führende Institut Österreichs bei der Behandlung von Essstörungen. Es bieten seit über 20 Jahren für viele Menschen eine ambulante Behandlung auf Krankenkasse an. Gearbeitet wird interdisziplinär, das heißt es arbeiten Mediziner, Psychotherapeuten und Psychologen immer Hand in Hand unter einem Dach. Das erspart mühsame Wege und ermöglicht ein gutes Ineinandergreifen der  unterschiedlichen Fachrichtungen. Zunächst gibt es eine Beratung darüber, was das Institut anbieten kann. Dann folgt eine klinisch-psychologische und medizinische Diagnostik. Bei eindeutiger Essstörungsdiagnose, kann bei  entsprechender Versicherung die Behandlung bis zu zwei Jahren auf Krankenkassenkosten erfolgen.
Dazu ist wesentlich, dass die Rahmenbedingungen wie regelmäßiges Erscheinen und rechtzeitige Absage von Terminen bei Medizinern und Psychotherapeuten eingehalten werden müssen, sowie eine  gewisse Krankheitseinsicht und ein Wille zur Veränderung gegeben sein muss.

Nähere Informationen unter www.sowhat.at





Kommentare   

0 #1 Delores 2016-11-08 17:21
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