erste liebe

Ich bin verliebt

Lena ist so anders. Seit ein paar Tagen schon. Sie isst viel weniger als sonst, schläft kaum noch und telefoniert wesentlich öfter als sonst mit ihren Freundinnen. Ist sie krank? Keine Spur! Sie lächelt mehr als sonst, ihre Augen strahlen. Lena ist zum ersten Mal verliebt. Viele Eltern fürchten diesen Moment, wenn das Interesse für das andere Geschlecht erwacht und der sprichwörtliche Funke überspringt. Dabei haben sie selbst ähnliche Erfahrungen gemacht, aber die Zeit der ersten Schmetterlinge im Bauch liegt für sie schon viele Jahre zurück. Ängste sind nicht nötig, vor allem dann, wenn Mama und Papa verständnisvoll und einfühlsam reagieren – so, wie sie es sich vermutlich auch von ihren Eltern erhofft hätten. Respektvoller Umgang mit den Gefühlen der Kinder bedeutet aber nicht, dass Eltern alles bedenkenlos hinnehmen müssen. Sollte es Sorgen oder Ängste geben, müssen diese geäußert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Ton beim Gegenüber nicht sofort Ablehnung hervorruft. Vermeiden Sie deshalb zu kritisieren und stellen Sie stattdessen klare Fragen. Auch wenn Ihnen der junge Mann an der Seite Ihrer Tochter oder die Auserwählte Ihres Sohnes nicht auf Anhieb gefällt, sollten Sie eine Beziehung nicht verbieten. Damit machen Sie sich bei den Kids äußerst unbeliebt und bewirken eher das Gegenteil: Die Beziehung wird noch stärker, weil Trotz sich dazugesellt. Versuchen Sie deshalb lieber vernünftig und ruhig mit Ihrem Kind zu sprechen und gemeinsame Regeln zu erstellen. Sollte Ihr Kind offen mit Ihnen über seine erste Liebe sprechen, dann können Sie sich ausgesprochen glücklich schätzen. Einen größeren Vertrauensbeweis gibt es nicht. Sparen Sie sich deshalb abschätzige Bemerkungen, die die Beziehung oder deren Dauerhaftigkeit infrage stellen. Da Jugendliche die erste Liebe sehr ernst nehmen, sollten Sie Verständnis für die Intensität der Gefühle zeigen. Tun Sie es nicht, kann die Beziehung zu Ihrem Kind nachhaltig geschädigt werden. Reagieren Sie vor allem dann äußerst sensibel, wenn die Beziehung in die Brüche geht. Manche Jugendliche reagieren darauf mit selbstzerstörerischem Verhalten. Bleiben Sie cool und seien Sie hilfsbereit – auch wenn es nicht immer leichtfällt. Denken Sie an Ihre eigene Kindheit und Jugend zurück und signalisieren Sie dem Kind, dass Sie da sind und es mit Ihnen über all seine Probleme sprechen kann. Ach ja, falls Sie sich fragen, wann es bei Ihrem Kind so weit ist: Das Alter, in dem Verliebtheit einsetzt, ist nicht genau festzulegen und kann stark variieren. Die Streuung liegt zwischen zehn bis 18 Jahren. Seien Sie aber sicher, dass es sehr plötzlich geht. Eines Tages steht Ihr nicht mehr ganz so kleiner Liebling vor Ihnen und Sie erkennen sofort, dass etwas geschehen ist. Wenn Sie dann auch noch Schwärmereien zu hören bekommen, können Sie sicher sein, dass Ihr Kind jede Menge Herzklopfen hat. Denken Sie in diesem Augenblick zurück, wie Sie sich im Jugendalter gefühlt haben und gerne behandelt worden wären. Im Fundus der Vergangenheit werden Sie bestimmt auf die beste Anleitung im Umgang mit den eigenen Kindern stoßen.

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