coole kids

Jugendliche sind keine Kinder mehr

Viele Eltern stehen während dieser Zeit einer besonderen Herausforderung gegenüber, gilt es doch herauszufinden welche Erziehungsphilosophie die wertvollste ist.

Jugendliche sind keine Kinder mehr, sie sind aber auch weit davon entfernt Erwachsene zu sein. Eine aufregende und doch oft irritierende Passage geprägt von der Findung des eigenen „Ich´s" ist natürlich für Kids nicht ganz einfach zu managen. Peinlichkeiten der Pubertät sowie prodelnde Hormone sorgen oft für Stimmungsschwankungen, Wutanfälle, Abwehrneigungen oder Isolierung.

Aus diesem Grund sollten sich Eltern passende Eigenschaften aneignen, um Harmonie und Gesundheit in der Familie dauerhaft zu gewährleisten. Kinder die zu Jugendlichen werden benötigen Sonderbehandlung. Kommunikationwege, Regeln und Strafen funktionieren bei einer 12-jährigen nicht mehr mit den gleichen Methoden wie noch bei einer 5-jährigen. Oft sind Kids mental schon viel weiter als Eltern es wahrhaben wollen, sie sind Jugendliche „getarnt" als Kinder.

Die 5 wichtigsten Faustregeln für Eltern deren Kinder sich zu Jugendlichen entwickeln sind folgende:

1. Ruhe und Gelassenheit. Sie haben als Eltern unzählige schlaflose Nächte im Babyalter überstanden, evtl. Krankheiten im Kleinkindalter heilen können und auch das Trotzkopfalter gemeistert – die Pubertät Ihres Kindes kann nun kein Hindernis für Sie sein. Versuchen Sie, nervlich bedingte Entgleisungen in jedem Falle zu vermeiden. Bedenken Sie, dass Ihr Kind jetzt mehr Unabhängigkeit und Privatsphäre benötigt.

2. Verständnis und Ermutigung. Geben Sie Ihrem Kind alle Möglichkeiten sich auszudrücken. Gefärbte Haare, gewöhnungsbedürftige Kleidungs- oder Musikstile stellen keine direkte Gefahr für die Gesundheit Ihres Kindes dar. Vielmehr ist es der notwendige Akt der Identitätsbestimmung von Kindern die zu Jugendlichen werden. Unterstützen Sie Ihr Kind wenn es Solidarität gegenüber Anderen evtl. Schwächeren zeigt.

3. Regeln und Disziplin. Legen Sie Regeln und Limits vorher fest. Jugendliche und Kinder sollten elterliche Regeln genau kennen, um Entscheidungen treffen zu können. Wenden Sie Bestrafungen im Verhältnis zur Missetat an, d.h. wenn Ihr Kind von einer Feier zu spät nach Hause kommt, lassen Sie es nicht zur Strafe den Rasen mähen, sondern „beschneiden" Sie die nächstfolgende Party. Verwenden Sie außerdem nicht das Wort „Strafe" sondern besser „Konsequenz".

4. Selbstwertgefühl und Objektivität. Viele Jugendliche leiden unter starken Komplexen bzgl. ihres Aussehens. Mangelndes Selbstwertgefühl kann die Psyche sehr belasten, deshalb ist es notwendig, dass Eltern ihren Kindern stets ernste Wertschätzungen vermitteln. Dieses Selbstwertgefühl sollte sehr wohl zu Selbstbewusstsein führen, darf aber nie in Gleichgültigkeit oder Arroganz ausarten. Gewisse Schuldgefühle sind für Kinder durchaus eine gesunde Emotion.

5. Familie und Zusammenhalt. Lassen Sie Ihr Kind spüren, dass Ihre Familie ein Ort von Vertrauen und gegenseitigem Respekt ist. Führen Sie Rituale durch und sorgen Sie für Abwechslung. Ein intensives Familienleben hilft Jugendlichen und Kindern bei der Suche nach Identität und schafft Zugehörigkeitsgefühl.

Denken Sie bei all dem daran, möglichst ausgeglichen auf Ihr Kind zu wirken. Vermeiden Sie jegliche Extreme, stehen Sie zu Ihrem Wort aber setzen Sie auch die Konsequenzen für Fehlverhalten durch. Gewisse Verhandlungsbereitschaft bei der Anpassung von Regeln ist übrigens förderlich. Ein Alternativtext zum so gehassten „Nein" könnte z.B. „Überzeuge mich" sein.

Kids im oder kurz vor dem Pubertätsalter, also „Jugendliche Kinder" benötigen die richtige Mischung aus elterlicher Erziehung, familiärer Geborgenheit und individueller Freiheit.

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