pickel  2

Hilfe, ich bekomme Pickel!

Nachdem sonst immer Wasser und Seife für eine streichelzarte Haut ausreichten, scheint sie plötzlich selbst bei Kleinigkeiten sofort mit Unreinheiten zu reagieren. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der das Äußere unglaublich wichtig ist und stundelanges Stylen und Experimentieren vor dem Spiegel zur Gewohnheit wird!

Mit der Pubertät wird die Hormonproduktion erhöht: Bei Buben überwiegen Androgene, bei Mädchen Östrogene. In dieser Zeit der Veränderungen ändert sich die Physiologie – und eben auch das Hautbild. Dabei haben nur wenige Teenager das Glück, mit einer relativ reinen Haut mit wenigen Pickelchen gesegnet zu sein – die meisten leiden unter fettiger, trockener oder höchst empfindlicher Haut mit Rötungen, Pickeln und Mitessern. In besonders gravierenden Fällen entsteht eine Akne, die weltweit häufigste Hauterkrankung.  So schwach der Trost für Teenies auch sein mag: Im Normalfall beruhigt sich die Haut nach der Pubertät wieder, wird ebenmäßiger und unempfindlicher. Bis es soweit ist, kann man jedoch einiges tun, um sie zu unterstützen und nicht noch mehr zu belasten.

Auf die richtige Hygiene kommt es an
Oftmals werden die plötzlich auftretenden Hautunreinheiten automatisch mit mangelnder Hygiene assoziiert. Da im Teenageralter meist auch das Hygienebewusstsein wächst, reinigen sich Jugendliche folglich besonders gründlich, duschen häufiger und verbrauchen eine große Menge an Waschgels, Cremes und Lotionen, um die Hautunreinheiten zu bekämpfen – was jedoch genau das Gegenteil bewirkt. Durch extreme Reinigung wird die Haut überfordert und strapaziert, die Talgdrüsen steigern ihre Produktion, um den angegriffenen schützenden Hydrolipidfilm, ohne den die Haut anfällig für Keime und Irritationen ist, wiederherzustellen. Schon bei kleinen Störungen an den Drüsenausgängen wird in den Drüsen Druck aufgebaut, die Haut wird trocken und kann sich entzünden. Es kommt also nicht auf häufige, sondern auf die richtige Reinigung mit sanfter, auf den Hauttyp abgestimmter Pflege an – auf parfümierte oder Alkohol enthaltende Produkte sollte besser verzichtet werden. Auch rückfettende Produkte sind, sofern nicht vom Hautarzt verordnet oder bei trockener Haut benötigt, im Normalfall nicht das Richtige, da die Talgproduktion in der Pubertät ein Maximum erreicht.
Die Haut sollte täglich mit lauwarmem Wasser und einer mild desinfizierenden Seife oder Waschlotionen gereinigt werden. Sanft mit einem Waschlappen abnehmen – nicht rubbeln! So wird der Fettglanz der Haut beseitig, ohne die natürlichen Schutzschichten anzugreifen.

Und so groß die Versuchung auch ist: Drückt man Pickel und Mitesser aus, wird der angesammelte Talg meist in noch tiefere Hautschichten gedrückt, die Bakterien werden verteilt. Höchstens nach einem Dampfbad können mit in Kosmetiktüchern umwickelten Fingern ganz vorsichtig offene Pickel ausgedrückt werden. Jedoch besteht auch hier das Risiko, dass sich die Hautsituation dadurch verschlechtert. Einzig eine geschulte Kosmetikerin hat die Expertise, um Pickel und Mitesser wirkungsvoll zu entfernen.

Make-up – zum Abschminken!
Wenn der morgendliche Blick in den Spiegel für Frust sorgt, ist bei Teenie-Mädchen die logische Konsequenz der Griff zum abdeckenden Make-up, um die Hautunreinheiten einfach unter einer dicken Schicht Schminke zu verstecken. Oberflächlich scheint das Problem gelöst: Der Teint wirkt ebenmäßig, die lästigen Rötungen sind verschwunden. Doch da die Haut unter der abdeckenden Foundation nicht richtig atmen kann, werden Hautunreinheiten eher gefördert anstatt beseitigt. Um die antimikrobiellen und antientzündlichen Wirkstoffe der Hautpflege unter der Foundation nicht zu beeinträchtigen und den wichtigen Feuchtetransport von innen nach außen nicht zu bremsen, sollte also lieber keine dicke Make-up-Schicht aufgetragen werden, sondern bestenfalls ein loser Puder aus mineralischen Pigmenten und z.B. juckreizstillendem Harnstoff. Auch wenn es anfangs Überwindung kostet – langfristig ist sparsames Make-up in jedem Fall die bessere Lösung. Besonders wichtig: Abends muss das Gesicht auf jeden Fall gründlich von Make-up gereinigt werden. Auf ungereinigter Haut können Pflegeprodukte nicht ihre volle Wirkung entfalten – Bakterien wachsen auf Schmutz-, Schweiß- und Kosmetikresten dadurch umso besser. Noch besser können sie in die Haut eindringen, wenn diese durch zu gründliches Reinigen bereits leicht beschädigt wurde. Make-up sollte also jeden Abend vollständig, jedoch auf sanfte Weise mit den passenden Pflegeprodukten und warmem Wasser entfernt werden.

Was tun bei Entzündungen
Ist die Haut einmal entzündet, helfen möglicherweise beruhigende Kamillendampfbäder oder Masken mit Heilerde. Auch Sonnenstrahlen können bei Akne lindernd wirken – jedoch ist hier Vorsicht geboten. Zu häufige Sonnenbäder können das Gegenteil bewirken und eine allergische Reaktion hervorrufen. Manche Akne-Medikamente können sogar eine höhere Lichtempfindlichkeit zur Folge haben, wodurch die Haut noch höheren Schutz benötigt. Allgemein gilt: Beim Sonnen hat UV-Schutz oberste Priorität – und das nicht nur am Strand oder auf der Skipiste! Auch, wenn tiefe Bräune, deren Erreichen durch Sonnencreme nur verzögert wird, bei Jugendlichen immer noch angesagt ist und als attraktiv gilt, ist die Wichtigkeit von Sonnenschutz unbestritten. Jeder Sonnenbrand schädigt die Haut, intensives Sonnenbaden treibt die Hautalterung voran – 90 Prozent der Fälle von vorzeitiger Hautalterung sind auf die Sonne zurückzuführen.



Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 225 [option] => com_content [view] => article [catid] => 89 [id] => 2526 ) [inputs:protected] => Array ( [cookie] => JInputCookie Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( ) [inputs:protected] => Array ( ) ) [request] => JInput Object ( [options:protected] => Array ( ) [filter:protected] => JFilterInput Object ( [stripUSC] => 0 [tagsArray] => Array ( ) [attrArray] => Array ( ) [tagsMethod] => 0 [attrMethod] => 0 [xssAuto] => 1 [tagBlacklist] => Array ( [0] => applet [1] => body [2] => bgsound [3] => base [4] => basefont [5] => embed [6] => frame [7] => frameset [8] => head [9] => html [10] => id [11] => iframe [12] => ilayer [13] => layer [14] => link [15] => meta [16] => name [17] => object [18] => script [19] => style [20] => title [21] => xml ) [attrBlacklist] => Array ( [0] => action [1] => background [2] => codebase [3] => dynsrc [4] => lowsrc ) ) [data:protected] => Array ( [Itemid] => 225 [option] => com_content [view] => article [catid] => 89 [id] => 2526 ) [inputs:protected] => Array ( ) ) ) )