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Flüchtlingskinder an österreichischen Schulen

Seit Monaten hat das Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) mit der Schulaufsicht und der Schulpsychologie die Situation in den Ländern analysiert und gemeinsame Vorbereitungen für das kommende Schuljahr getroffen. So fanden beispielsweise bereits im Mai Gespräche mit den Landesschulinspektor/innen sowie Anfang Juli mit den Leiter/innen der schulpsychologischen Stellen statt, die den gesamten Sommer über fortgeführt wurden. Nach einer Vorabinformation am Montag wurden die Landesschulräte bereits auf dem Amtsweg über rechtliche, organisatorische und pädagogische Fragen zur Aufnahme von Flüchtlingskindern informiert. Auch die Landesschulratspräsident/innenkonferenz ist mit dem Thema befasst. Darüber hinaus wurde im BMBF eine zentrale Informationsstelle eingerichtet, die Schulleitungen und Pädagog/innen bei offenen Fragen unterstützt. (Referat für Migration und Schule, Tel.:  01/53120-2552).  

BMI und BMBF rechnen mit rund 5.000 zusätzlichen SchülerInnen

Das BMBF rechnet auf Basis der vom BMI zur Verfügung gestellten Daten für das Jahr 2015 mit einer zusätzlichen Zahl von rd. 5.000 schulpflichtigen Kindern im Alter von 6-14 Jahren.  

Rechtlicher Rahmen für schulpflichtige Kinder

Gemäß § 1 Schulpflichtgesetz 1985 besteht für alle Kinder, die sich in Österreich dauernd aufhalten, allgemeine Schulpflicht unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft. Die Schulpflicht besteht auch unabhängig davon, ob die Aufnahme in die Schule als ordentliche/r oder als außerordentliche/r Schüler/in erfolgt. Die allgemeine Schulpflicht beginnt mit dem auf die Vollendung des sechsten Lebensjahres folgenden 1. September und dauert neun Schuljahre. Die Schule hat keinerlei Verpflichtung, den aufenthaltsrechtlichen Status zu prüfen. 

Das System ist gut vorbereitet

Seit Ende Mai ist eine gemeinsame Vorgangsweise zur Einschulung von Flüchtlingskindern mit den Landesschulinspektor/innen abgestimmt. Innerhalb von durchschnittlich zwei Wochen kommen Flüchtlingskinder in eine altersgemäße Klasse. Die Kooperation der Schulaufsicht mit Landesregierungen und Flüchtlingsorganisationen sowie mit dem BMI funktioniert in allen Bundesländern gut. Die Pädagogischen Hochschulen bereiten bereits unter dem Titel „Flüchtlingskinder – Eine Schule für alle“ zusätzliche Angebote, unter anderem für Deutsch als Zweitsprache, vor. Bereits im vergangenen Schuljahr haben mehr als 12.000 Pädagog/innen an Kursen zur sprachlichen Bildung teilgenommen. 

Seit Ende Juni stimmt sich das BMBF auch mit außerschulischen Initiativen und Jugendorganisationen ab. Die Informationsschiene über das österreichische Jugendrotkreuz wird bereits seit Ende Juli genutzt, um ab September die Kampagne „Zusammenleben – zusammenhelfen“ zu starten, bei der rund 6.000 Schulreferent/innen mitwirken. 

Für den Herbst sind österreichweit weitere verbindliche Informationsveranstaltungen bei allen Schulaufsichtskonferenzen und auf Direktor/innenebene sowie Pädagogischen Hochschulen vorgesehen. 

Foto: Fotolia

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