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Tulips

Kinderkrankheiten von A-Z: Allergien

- Die meisten Allergien werden durch bestimmte Lebensmittel ausgelöst. Achten Sie deshalb – sofern Ihr Sprössling schon feste Nahrung bekommt – bei der Zusammenstellung des Menüplans auf Eiweißstoffe (Eier, Fisch, Milchprodukte), Erdbeeren, Nüsse, Zitrusfrüchte, Schokolade, Gewürze, Getreide, Kuhmilch und Paradeiser.

- Neue Nahrungsmittel sollten Sie nur langsam (höchstens ein neues pro Woche) einführen und dabei die (mögliche Über-) Reaktion Ihres Sprösslings sorgfältig prüfen.
- Im Bereich der Textilien sind es vor allem synthetische Fasern oder auch Wolle, die zu Hautunverträglichkeiten führen können.

- Was den Wohnbereich anbelangt, so haben sich die lästigen Hausstaubmilben gute Verstecke ausgesucht, die es regelmäßig auszuforschen und zu reinigen gilt: In Rosshaarmatratzen, in Decken aus Schafwolle und vor allem in den Lieblingskuscheltieren fühlen sie sich besonders wohl. Letztere sollte man deshalb ab und zu – gut verpackt (etwa im Tiefkühlsackerl) – auf eine Reise in die Gefriertruhe schicken, die den Quälgeistern auch garantiert den Garaus macht!

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Kinderkrankheiten von A-Z: Allergien

Vorbeugung
Die beste Vorbeugung ist das Stillen des Kindes bis zum vierten bzw. sechsten Lebensmonat, sofern die Mutter von vornherein selbst auf allergene Nahrungsmittel verzichtet. Durch die Muttermilch ist gewähr leistet, dass das Kind kein artfremdes (und möglicherweise aller genes) Eiweiß zu sich nimmt.

Gleichzeitig ist auch die Versorgung mit Antikörpern sichergestellt, die den Säugling vor Infektionen bewahren. Ist Stillen nicht möglich, sollte H.A.-Nahrung gefüttert werden.