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Zahnbehandlung für besonders sensible Kinder

Dr. Lydia Pia Busenlechner eröffnete 2002 ihre Zahnarztpraxis mit dem Bestreben, besonders einfühlsam und geduldig mit ihren Patienten umzugehen und jede grobe oder unsensible Behandlung zu vermeiden. „Schnell erkannte ich, dass vor allem Kinder und Menschen mit Beeinträchtigungen ein anderes Tempo brauchen“, erzählt die Zahnärztin und dreifache Mutter.

„Ich begrüße meine Patienten und ihre Begleitpersonen schon an der Eingangstüre, spätestens jedoch im Wartezimmer. Oft setzte ich mich vor dem Kind auf den Boden und verwickle es in ein Gespräch.“ Dieser Kontakt auf Augenhöhe hilft enorm, die anfängliche Scheu der Kinder zu überwinden und den Grundstein für eine gute Vertrauensbasis zu legen. Im nächsten Schritt betritt das Kind den Behandlungsraum und darf alle Gerätschaften spielerisch kennenlernen und sich – in altersgerechter Weise – erklären lassen. Zeit spielt dabei keine Rolle – normalerweise wird beim ersten Mal noch gar keine Behandlung durchgeführt. Erst wenn das Kind zur Mitarbeit bereit ist, steht einer Zahnbehandlung – mit vielen Liedern und Konfusionstechnik zur Beruhigung und Ablenkung – nichts mehr im Wege. Nach Ende der Behandlung steht Lob an erster Stelle. Eine Urkunde für besonders tolle Mitarbeit, unterschrieben von Arzt und Assistentin und eine Münze, mit der das Kind ein Geschenk im Wartebereich aus einem Automaten holen kann, runden den Besuch ab. Dr. Busenlechner: „Für mich ist es die größte Bestätigung für den richtigen Weg in der Behandlung der Kinder, wenn mir Mamas und Papas und sehr oft auch die Kinder sagen, dass sie sich schon sehr auf den nächsten Besuch bei mir freuen.“

Behandlung unter Narkose

Manchmal kann eine Narkose erforderlich sein. „Dabei schläft der Patient tief und bewegungslos und fühlt keinen Schmerz“, erklärt Dr. Anna Csokay, Fachärztin für Anästhesiologie. Im Gegensatz zu einer Sedierung („Dämmerschlaf“) ist auch der oft störende Würgereflex ausgeschaltet und die Atemwege sind durch einen Beatmungsschlauch geschützt, sodass kein Blut oder Speichel „in den falschen Hals“ gelangen können. Atmung und Kreislauf werden währenddessen ständig überwacht und die Anästhesistin ist immer anwesend. 

Hoher Bedarf an Narkose

„Die Notwendigkeit von Behandlungen in Narkose wurde mir in meiner praktischen Tätigkeit als Zahnarzt bereits sehr früh bewusst“, erinnert sich Priv.-Doz. Dr. Dieter Busenlechner. Zunächst waren dies v.a. Kinder, relativ bald jedoch auch Menschen mit Beeinträchtigung. „Wir mussten erkennen, dass nicht nur Wien, sondern der gesamte ostösterreichische Raum ein massives Unterangebot für diese Behandlungen aufweist.“ Die im Komplikationsfall rechtlich schwierige Situation und vor allem die Tatsache, dass viele Menschen in unserer Gesellschaft die Kosten einer derartigen Behandlung nicht tragen können, waren laut Priv.-Doz. Dr. Busenlechner die Hauptmotive, dieses Ambulatorium zu gründen. 

„Es starteten schließlich Verhandlungen mit der Gebietskrankenkasse, die uns neben den Zahnverträgen und Verträgen für die Zahnspange neu auch einen Kassenvertrag für Narkosen in Aussicht stellen“, so Priv.-Doz. Dr. Busenlechner. „Dies bedeutet, dass unsere Patienten ohne zusätzliche Kosten Narkosen und Zahnbehandlungen bekommen können.“ 

www.freudemitkindern.com

Foto:  Claudia Paulussen/Fotolia, Sleep & Smile Center

 

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