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25 Fragen zur Neuen Mittelschule

1. Warum brauchen wir die Neue Mittelschule der 10- bis 14-Jährigen?
Die jetzt schon bestehende gemeinsame Schule der 6- bis 10-Jährigen endet zu früh. Die weltweit früheste Trennung von Schülerinnen und Schülern in Österreich im Alter von 9,5 Jahren zwischen "akademischer" AHS- und „praktischer“ Hauptschul-Karriere hat sich als pädagogisch und gesellschaftlich nicht wettbewerbsfähig erwiesen. In diesem Alter sind die Begabungen und Talente der Kinder noch nicht vollständig erkennbar. Daher werden Schülerinnen und Schüler meist nach den Vorstellungen und Gefühlen der Eltern in den Schulen angemeldet. Durch die frühe Trennung gehen viele Begabungen und Talente verloren. Vor allem können Kinder aus bildungsfernen Schichten ihr Potenzial oft nicht ausschöpfen. Der Druck, der bei dieser frühen Trennung auf Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern entsteht, ist enorm und führt häufig zu falschen Bildungswegentscheidungen. Hohe Dropout-Quoten und hohe Nachhilfekosten sind Folgen dieser zu frühen Trennung. Nicht ohne Grund trennen alle anderen Staaten der EU (außer Deutschland) ihre Kinder zu einem späteren Zeitpunkt. Alle wichtigen internationalen und nationalen Untersuchungen der letzten Jahrzehnte (Studien der OECD, PISA, …) zeigen negative Effekte früher Selektion und zwar für alle Begabungsspektren.

2. Was spricht gegen die Trennung mit 9,5 Jahren?
Da zu diesem – auf jeden Fall zu frühen – Zeitpunkt der Trennung das gesamte Spektrum der Begabungen und Potenziale eines Kindes noch nicht voll erkennbar und ausdifferenziert ist, sollen die sozialen Bindungen beibehalten werden und so Lernen ohne Entscheidungsstress ermöglichen.

3. Wird mein Kind mit weniger guten Schülerinnen und Schülern „gleichgemacht“?
Nein. Gerade in der Neuen Mittelschule steht die Persönlichkeit im Vordergrund. Durch den individuellen Zugang zum Entwicklungsstand des Kindes wird jedes Kind bestmöglich gefördert, wo es einer Förderung bedarf und dort wo bereits Begabungen, Wissen und Fertigkeiten gegeben sind in seinen Leistungen gestärkt und herausgefordert. Durch den auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler zugeschnittenen Förderunterricht gehört Nachhilfe bald der Vergangenheit an.

4. Sitzt mein Kind mit weniger begabten oder nicht deutschsprechenden Kindern in einer Klasse und wird dadurch der Lernfortschritt beeinträchtigt?
Im gleichen Ausmaß wie bereits im bewährten Modell der Volksschule lernen Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gut miteinander und voneinander. Speziell geschulte Pädagoginnen und Pädagogen gestalten einen möglichst individualisierten Unterricht mit Arbeitssequenzen in Kleingruppen und temporären Lerngruppen, womit eine ideale Förderung jedes Einzelnen angeboten wird.

5. Wie wird der Unterricht strukturiert? Gibt es Leistungsgruppen?
Nein, nicht im herkömmlichen Sinn. Allerdings gibt es Lerngruppen, die zeitlich begrenzt für eine Auseinandersetzung mit besonderen Lerninhalten und Aufgaben zusammengesetzt sind. Hier kann es sich um temporär begrenzte Gruppen handeln, die aus einem besonderen Interesse der SchülerInnen an einem Thema oder einer Arbeitsform entsteht oder auch weil ein wichtiger Teilbereich einer Kompetenz bei einzelnen SchülerInnen noch nicht in dem Ausmaß beherrscht wird, wie dies aber erforderlich ist. Es gibt Formen des Unterrichtens, die in Kleingruppen oder Neigungsgruppen stattfinden können sowie Projektunterricht, Freigegenstände, unverbindliche Übungen, individuelle Zusatzangebote und einen nach modernen pädagogischen Prinzipien gestalteten und bei Bedarf auch verpflichtenden Förderunterricht für Kinder, die Förderungsmaßnahmen benötigen. Das Eingehen auf Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen nennt man auch Differenzierung.

6. Wie starr sind die Klassenverbände?
Es gibt Klassenverbände. Aber im Sinne der möglichst guten Individualisierung des Unterrichts wird verstärkt auf innovative Formen des Zusammenarbeitens und der Projektarbeit gesetzt. Kinder arbeiten mit anderen Kindern zu einem bestimmten Thema innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens. Diese Art des Arbeitens ist bereits aus dem Projektunterricht bekannt und soll eine zentrale Rolle spielen. Trotzdem bleibt der soziale Zusammenhalt einer Klasse wichtiger emotionaler Orientierungsrahmen für die Schülerinnen und Schüler. Wichtig ist auch, dass die Lehrenden Teams bilden.

7. Wie wird mein Kind „bestmöglich“ gefördert?
Viele unterschiedliche Methoden und Maßnahmen (Projektarbeiten, Gruppenarbeiten, Exkursionen, Kulturprojekte…) wurden in den letzten Jahren von Wissenschaftern und Lehrerinnen und Lehrern erarbeitet und erprobt und werden nun in der Neuen Mittelschule umgesetzt. Fachwissen und die gesamte Breite persönlicher Kompetenzen werden ebenso vermittelt wie künstlerische Fähigkeiten, handwerkliche Fertigkeiten und Schlüsselqualifikationen, die es Kindern ermöglichen, Eigenverantwortung und Teamarbeit zu lernen.

8. Welche Lehrerinnen und Lehrer unterrichten? AHS- und Hauptschullehrerinnen und -lehrer?
Beide. Lehrerinnen und Lehrer mit einer akademischen Ausbildung an Universitäten sowie Lehrpersonen mit einer Ausbildung an den Pädagogischen Hochschulen kommen an der Neuen Mittelschule zum Einsatz. Durch die Teamarbeit der Lehrerinnen und Lehrer  profitieren die Schülerinnen und Schüler im besonderen Maße. Den Schülerinnen und Schülern stehen mehr Bezugspersonen zur Verfügung und die Qualität in der Unterrichtsentwicklung steigt und gemeinsame Reflexion des Unterrichtsgeschehens sowohl in akademisch fachlicher als auch in pädagogischer fachdidaktischer Hinsicht. Weiters haben die Kooperationen mit berufsbildenden höheren Schulen den zusätzlichen Vorteil, dass viele Schülerinnen und Schüler bereist in der Neuen Mittelschule Einrichtung höhere Schulen, wie Labors oder Werkstätten kennenlernen und auch benützen dürfen, gemeinsame Projekte machen es möglich!

9. Wie ist der Unterricht strukturiert? Gibt es 50-minütige Schulstunden?
Grundsätzlich bestehen die 50-minütigen Unterrichtseinheiten weiter. Allerdings wird durch verstärkte Projektarbeit, sportliche Aktivitäten, Kulturprojekte und andere Aktivitäten die „klassische“ Schulstunde durch längere „Blöcke“ ergänzt. Auch können einzelne Fächer zu sogenannten „Flächenfächer“ (Lernfelder) zusammengefasst werden bzw. können alternative Pflichtfächer angeboten werden.

10. Ist die Neue Mittelschule eine Ganztagsschule?
Die Nachmittagsbetreuung ist in vielen Fällen integrativer Bestandteil der Schule. Ein qualitativ hochwertiges Angebot mit Freizeitgestaltung, Fördermaßnahmen, Kunst und Kultur-Angeboten sowie Sport macht die Schule zu einem lebendigen Ort. Durch eine möglichst gute Förderung in der Tagesbetreuung soll Nachhilfe bald der Vergangenheit angehören.
Ganztätige Schulformen haben sich für die individualisierte Förderung als besonders geeignet erwiesen.


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11. Wie kann ich mir ganztägigen Unterricht vorstellen?
Hier können wir bereits jetzt auf viele erfolgreiche Organisationsmodelle zurückgreifen. Den Leitfaden des BMUKK zur Tagesbetreuung finden Sie hier zum Download. Prinzipiell sollen (angepasst an die tägliche Leistungskurve der Schülerinnen und Schüler) Unterricht, Freizeit, Lernzeit, Übungszeit, Ruhezeit, Förderunterricht optimal über den Tag verteilt werden. Die Kooperation mit Vereinen (vor allem im Bereich Sport und Kultur) soll auf Basis von Wertschätzung und ohne Konkurrenzdenken organisiert werden – so können viele Potenziale bestmöglich genutzt werden. Die Schultore öffnen sich.

12. Welche Inhalte werden unterrichtet? Gibt es die klassischen Fächer noch?

Die Fachlehrpläne der Neuen Mittelschule und der AHS Unterstufe sind ident. Darüber hinaus können auf Basis der gesetzlichen Grundlage an der Neuen Mittelschule besondere Schwerpunkte angeboten werden: Zur Wahl stehen ein sprachlicher, humanistischer und geisteswissenschaftlicher Bereich, ein naturwissenschaftlicher und mathematischer Schwerpunktbereich, ein ökonomischer und lebenskundlicher (einschließlich praxisbezogener) Schwerpunktbereich und ein musisch-kreativer Schwerpunktbereich. Darüber hinaus können diese Bereiche auch mit schulautonomen Schwerpunkten kombiniert werden, z. B. im Bereich Informatik und neue Medien, Soziales Lernen, Politische Bildung, uvm.

13. Wie sieht die Beurteilungspraxis aus?
Schularbeiten, Tests und Prüfungen gibt es weiterhin, dazu kommen aber zunehmend individuelle Rückmeldungen an die einzelnen Schülerinnen und Schüler. und regelmäßige Gespräche zwischen Eltern, SchülerInnen und Lehrpersonen in denen die Lern- und Leistungsfortschritte, Fördermaßnahmen und Potenziale des Kindes miteinander besprochen werden und Maßnahmen diskutiert und beschlossen werden. Die Kinder und Jugendlichen nehmen an diesen Gesprächen aktiv teil, was die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung und zur Übernahme von Verantwortung stärkt. Die Eltern sind jederzeit über den Lernfortschritt und die Weiterentwicklung ihrer Kinder informiert.

14. Gibt es alternative Formen der Leistungsbeurteilung oder bleibt alles beim alten Notensystem?
Die Ziffernnoten bleiben erhalten, dazu kommen jedoch gesetzliche verankerte ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibungen, die den Zeugnissen beigelegt werden. Diese enthalten auch jene Informationen, die mit dem klassischen Noten von 1-5 nicht beschrieben werden können, wie z.B. die Lernfortschritte, Qualifikationen die sich der Schüler/die Schülerin zusätzlich zu den im Zeugnis beurteilen Fächern erworben hat, wie z.B. Aussagen zur Teamfähigkeit, zur Fähigkeit von Konfliktmanagement, zu einem besonderen Engagement in bestimmten Bereichen, wie z. B. der SchülerInnen-Zeitung oder in der Theatertruppe. Diese ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung legt den Schwerpunkt auf die Potenziale, Fähigkeiten und Begabungen der SchülerInnen.

15. Ist das Durchfallen abgeschafft?
Nicht vollkommen. Es kann aber durch Individualisierung und maßgeschneiderten Förderunterricht weitgehend vermieden werden.

16. Wie werden die besonders schwachen und die besonders starken Schülerinnen und Schüler gefördert?

Es gilt: Spitzenleistungen brauchen eine breite Basis. Durch persönliche Entwicklungsdiagnosen wissen die Lehrerinnen und Lehrer, wo Förderung ansetzen soll. Durch individualisierte Lernprogramme, individualisierten Unterricht, sowie Kurse und Neigungsgruppen werden alle Schülerinnen und Schüler nach ihren Begabungen und Talenten bestmöglich gefördert. Durch Leistungsrückmeldungen wird bestmögliches Feedback gegeben. Die Schülerinnen und Schüler lernen auch voneinander.

17. Kann mein Kind nach der Neuen Mittelschule eine AHS-Oberstufe oder eine berufsbildende höhere Schule besuchen?
Um den unterschiedlichen Leistungspotenzialen der SchülerInnen gerecht zu werden, wurde für die Pflichtgegenstände Deutsch, Mathematik und erste lebende Fremdsprache die Differenzierung in grundlegende und vertiefende Beurteilung ab der 7. Schulstufe eingeführt.  Die Berechtigungen zum Besuch weiterführender Schulen wird im Zeugnis klar ausgewiesen.
Bei Beurteilung aller binnendifferenzierten Gegenstände nach den Anforderungen einer vertieften Allgemeinbildung ist die Schülerin / der Schüler berechtigt in eine höhere Schule (AHS/BHS/BAKIP & BASOP) über zu treten. Diese Berechtigung ist auch dann gegeben, wenn nur einer dieser Gegenstände nach grundlegender Allgemeinbildung beurteilt wurde und die Klassenkonferenz den Beschluss fasst, dass die Schülerin/der Schüler den Anforderungen trotzdem gerecht werden kann.

18. Was ist unter Beurteilung nach grundlegender oder vertiefter Allgemeinbildung genau zu verstehen?
Im Sinne der Chancengleichheit wird allen SchülerInnen das gesamte Spektrum an Lernmöglichkeiten geboten. Die vertiefte Bildung entspricht dem Bildungsziel der AHS-Unterstufe, die grundlegende Bildung umfasst die gleichen Inhalte, allerdings auf einer weniger komplexen Ebene. Entscheidend ist, dass die Schülerinnen und Schüler im Lernsetting nicht nach Bildungszielen getrennt unterrichtet werden sondern lediglich nach dem Komplexitätsgrad mit dem einzelne Aufgaben gelöst wurde, beurteilt werden. Alle Lerninhalte und Angebote stehen allen Kindern offen!
Eine negative Beurteilung in der vertieften Allgemeinbildung gibt es nicht, da in diesem Fall die Schülerin/der Schüler entsprechend einer grundlegenden Allgemeinbildung beurteilt wird. Die Note 1 oder 2 in der grundlegenden Beurteilung führt in jedem Fall zu einer positiven Note in der vertieften Beurteilung.

19. Wie sieht es mit Kultur bzw. Sport an der Neuen Mittelschule aus?
Hier gibt es ein vielfältiges Angebot an sportlichen, kulturellen, und künstlerischen Betätigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten. Zahlreiche Schulen haben bereits Partnerschaften mit Kunst- und Kultureinrichtungen, wie Museen, Bibliotheken, Theatern usw. Aber auch Sportvereine und Musikschulen sind Kooperationspartner, die insbesondere in den ganztägigen Formen zum Tragen kommen.  

20. Wie funktioniert die Zusammenarbeit von AHS- bzw. BHS- und HS-Lehrerinnen und -Lehrern in einer Schule?

Motivierte Lehrerinnen und Lehrer sind der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung einer neuen Lernkultur. Sie planen und gestalten den Unterricht gemeinsam in Teams. Teamteaching ermöglicht ein verbessertes Eingehen auf die unterschiedlichen Begabungen in heterogenen Klassen: gezielte Fördermaßnahmen bei Teilleistungsschwächen und verstärkte Herausforderungen bei Leistungsstärken können leichter und flexibler bereitgestellt werden; darüber hinaus verstärkt Teamteaching die Reflexionskompetenz der Lehrenden auf personaler und unterrichtlicher Ebene zugunsten der Schülerinnen und Schüler.

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21. Müssen die Lehrerinnen und Lehrer für die Neue Mittelschule nicht speziell ausgebildet werden?
Die Pädagogischen Hochschulen legen in der Aus- und Weiterbildung besonderen Wert auf die notwendigen Fähigkeiten im Bereich der sozialen Kompetenz, der Vermittlungsfähigkeit, der Fachdidaktik, der Differenzierung im Unterricht und des Teamteachings. Es gibt ein Begleitangebot für die Lehrerinnen und Lehrer (die NMS-Entwicklungsbegleitung) zur Vernetzung der Neuen Mittelschulen im jeweiligen Bundesland aber auch österreichweit. Lehrerinnen und Lehrer lernen – so wie ihre Schülerinnen und Schüler – voneinander und miteinander und unterstützen sich gegenseitig. Ausgebildete Lerndesignerinnen und Lerndesigner an den Schulen  begleiten die Unterrichtsentwicklung mit dem Fokus auf der zentralen Frage wie das Lernen der SchülerInnen bestmöglich begleitet werden kann und sind somit auch Katalysatoren für die Schulentwicklung.

22. Wie wird der Arbeitsplatz der Lehrerinnen und Lehrer in Zukunft aussehen?

Wir brauchen  natürlich angemessene Arbeitsplätze für die einzelnen Lehrpersonen sowie Räumlichkeiten zur bestmöglichen Ausübung der angestrebten Teamarbeit von Lehrerinnen und Lehrern. Diese Verbesserung ist besonders wichtig, denn nur so kann ein optimaler Unterrichtsablauf gewährleistet werden.

23. Wie sollen die Lehrerinnen und Lehrer für die Neue Mittelschule in Zukunft ausgebildet werden? Eine gemeinsame Ausbildung für alle?

Hier wird es in Zukunft sehr viele Möglichkeiten für Lehrerinnen und Lehr r geben. Eine gemeinsame universitäre Grundauildung für alle im Lehrberuf tätigen Menschen ist das mittelfristige Ziel. Aber bereits in der Übergangsphase steht ein umfassendes Angebot qualifizierter Fortbildungsmaßnahmen zur Verfügung.

24. Wenn die Neue Mittelschule nun Regelschule ist, werden die zusätzlichen finanziellen Mittel nun nicht mehr zur Verfügung stehen?
Keineswegs. Alle Mittel die den Neuen Mittelschulen bisher im Modellversuch zur Verfügung standen, werden in vollem Umfang, wie bisher, für die Neuen Mittelschulen eingesetzt. Es gibt keine Kürzungen!

25. Muss damit nicht bei anderen Schulen eingespart werden, was für die Neue Mittelschule zur Verfügung gestellt wird?

Nein. Alle Budgetmittel für die Neue Mittelschule sind extra budgetiert und gehen nicht auf Kosten anderer Schulen.

Weitere Infos: www.neuemittelschule.at