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Kopfschmerz macht Schule

Jugendliche, die unter Kopfschmerzen und Migräne leiden, fühlen sich von ihren Lehrpersonen und Eltern häufig zu wenig ernstgenommen. Experten sind sich deshalb einig: Das Thema braucht mehr Aufmerksamkeit, um kurz- und langfristige Folgen vorzubeugen.

Um Lehrer und Schulärzte auf diese Problematik aufmerksam zu machen, arbeitet die Initiative Schmerzlos seit diesem Jahr mit der Gesellschaft der Schulärztinnen und Schulärzte Österreichs (GSÖ) zusammen. Im Fokus stehen die Aufklärung über Ursachen jugendlicher Schmerzen sowie Tipps zur Vorbeugung und für den Umgang mit Kopfschmerzen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Kinder und Jugendliche zunehmend unter Kopfschmerzen leiden, wenn sie die Schulbank drücken. Gleichzeitig fühlen sich Lehrer nicht gut genug über jugendlichen Kopfschmerz informiert. Aus diesem Grund haben die Initiative Schmerzlos und die GSÖ ihre Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Gemeinsam werden Schulärzte, Lehrer, Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Schüler über eine angemessene, altersgerechte Kopfschmerzbehandlung, die auf die speziellen Bedürfnisse von Jugendlichen eingeht, informiert.

Um die Botschaft „Kopfschmerz muss nicht sein“ zu transportieren, gibt es seit dem Schuljahr 2017/18 einen umfassenden Jugend-Ratgeber für Schüler und Eltern, der über die unterschiedlichen Kopfschmerzarten, -ursachen und Behandlungsmöglichkeiten aufklärt. Für Schulärzte – als erste medizinische Ansprechpartner – organisiert die GSÖ wissenschaftliche Vorträge und stellt Infomaterialien zur Verfügung. Eine speziell für Schulärzte und Eltern eingerichtete Projektseite ermöglicht außerdem den Download relevanter Materialien wie beispielsweise einen Kopfschmerzkalender für Kinder und Jugendliche.


Prof. Dr. med. Gregor Brössner, Präsident der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft

Vom Schulausfall bis hin zur Chronifizierung

Unterstützt wird die Kooperation von namhaften Medizinern, die auf die Behandlung von Schmerzen spezialisiert sind. „Zu wenig Information und Wissen führen zu geringerer Aufmerksamkeit den Alarmsignalen gegenüber. Wer mehr weiß, stellt auch leichter die richtigen Fragen. Zuhören, hinterfragen, da sein würde manchmal schon viel bewirken. Migräne ist eine komplexe Erkrankung mit spezifischer neurobiologischer Grundlage, bei der es zu Kopfschmerzen, aber auch zu anderen Symptomen kommt.

Stimmungsschwankungen bis hin zu Fehlzeiten in der Schule können die Folgen sein. Genau deswegen ist die Aufklärung und Information so wichtig“, erklärt Prof. Dr. med. Gregor Brössner, Präsident der Österreichischen Kopfschmerzgesellschaft, Facharzt für Neurologie und neurologische Intensivmedizin und Leiter der Ambulanz für Kopf- und Gesichtsschmerzen an der Univ. Klinik Innsbruck.

Auch Dr. Judith Glazer, Präsidentin der Gesellschaft der Schulärztinnen und Schulärzte (GSÖ) betont die Wichtigkeit der Aufklärungsarbeit: „Je besser Pädagoginnen und Pädagogen sowie Eltern über Kopfschmerzen Bescheid wissen, umso aufmerksamer nehmen sie Symptome wahr und umso leichter fällt es ihnen, betroffenen Kindern und Jugendlichen zu helfen. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Initiative Schmerzlos dazu beitragen können, Wissensdefizite zu verringern und an den Schulen umfassend zu diesem Thema aufzuklären.“

Weitere Infos: www.schulaerzte.at

Foto: Shutterstock

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