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An Mütter, Väter und solche, die es bald werden

Wie schwierig ist es eigentlich, eine geeignete Hebamme zu finden, die zum Geburtstermin in Wohnnähe verfügbar ist? Welche Ansprüche haben Mama und Papa an Hebammen und die moderne Geburtshilfe? Welche konkreten Dienstleistungen brauchen Eltern (in spe) vor, während und nach der Geburt? Solche und andere Fragen stellt ab 11. Februar eine österreichweite Online-Befragung an Eltern und jene, die es bald werden wollen, um neue Erkenntnisse zur Geburtshilfe in Österreich zu generieren. Aber auch, um durch diese dringend notwendigen Fragen und ihre Antworten einen öffentlichen Diskurs zu starten.

Experten gefragt: (Werdende) Eltern

Wer, wenn nicht betroffene Eltern, könnte mehr Experte sein, wenn es darum geht, den Status Quo zur derzeitigen Geburtshilfe in Österreich zu erheben? Schließlich sind sie es, die sich – oft mit großem Aufwand – für die Begleitung der vielleicht wichtigsten (und anstrengendsten!) Stunden ihres Lebens Unterstützung und Hilfestellung suchen müssen.  

Das dachten auch die Initiatoren der Online-Befragung: MAM Babyartikel und FOKUS KIND Medien sowie HebPlus und riefen mit Unterstützung des österreichischen Hebammengremiums www.hebammenumfrage.at ins Leben: Die landesweite Befragung von Eltern und solchen, die es werden, will neue Erkenntnisse zur Geburtshilfe in Österreich gewinnen und den öffentlichen Diskurs anregen. So können (potenzielle) Eltern ab 11. Februar ihre Meinung äußern, Erfahrungen teilen und auf diese Art helfen, mehr Information und Transparenz in die österreichische Geburtshilfe zu bringen.


Bedürfnisse ermitteln und Transparenz schaffen

Wie einfach oder schwierig sich der Prozess für werdende Eltern gestaltet, eine passende und verfügbare Hebamme zu finden, ist derzeit unklar. Fakt ist: Aktuell nehmen nur 30 % der Bald-Mamas die kostenlose Hebammensprechstunde, die im Mutter-Kind-Pass bereits seit März 2014 verankert ist, in Anspruch. Der Informationsstand zum Beruf Hebamme ist offensichtlich noch verbesserungswürdig. „Aus unzähligen Gesprächen mit Eltern wissen wir: Hebammen unterstützen Schwangere und Erst-Mütter nicht nur fachlich und emotional, sie geben ihnen vor allem Sicherheit und sind auch nach der Geburt für die Jung-Eltern da“, kommentiert Sandy Teja von MAM Babyartikel.

Teilen erwünscht: Je mehr Meinung, desto besser

Die Online-Befragung ist zwischen 11. Februar und 31. März 2019 unter www.hebammenumfrage.at abrufbar. Sie richtet sich an Paare mit Kinderwunsch, werdende Mütter und Frauen, die bereits ein oder mehrere Kinder haben. Stefan Eipeltauer, Inhaber von FOKUS KIND Medien, zur Hebammenumfrage: „In den aufregenden ersten Monaten der Schwangerschaft sehen sich werdende Eltern einem hohen Informationsdruck gegenüber. Das hat zur Folge, dass sich viele Schwangere erst sehr spät mit der Unterstützung durch eine Hebamme beschäftigen. Wir möchten erfahren, wo hier die Barrieren liegen und gleichzeitig den bis zur Geburt wenig bekannten Umfang von Hebammenleistungen aufzeigen.“ Wer das Sprachrohr werdender Eltern lauter werden lassen möchte, kann durch seine Teilnahme oder das Teilen des Links mithelfen, ein umfassendes Bild über die Bedürfnisse von Mama und Papa Österreicher zu zeichnen. Das könnten fünf gut investierte Minuten sein 😉

Foto: MAM Babyartikel

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