mama bett

Es ist so nett im Mama-Bett

Tritte in den Magen, eine fremde Hand im Gesicht, Platzmangel. Wenn Mami und Papi das Bett mit dem Nachwuchs teilen, kommt es früher oder später zu Problemen. Kuscheleinheiten im Halbschlaf, zusammen mit zwei geliebten Menschen ins Reich der Träume starten, unschlagbar gemütliche Nähe. Wenn Mami und Papi das Bett mit dem Nachwuchs teilen, hat das auch seine angenehmen Seiten. Auch wissenschaftlich gesehen haben beide Varianten Vor- und Nachteile, und die meisten Experten stimmen überein: Es ist Geschmackssache, ob und wie lange man die Kleinen im großen Eltern-Bett unterbringen will. Wichtig ist nur, dass man sich zeitgerecht entscheidet, welche Gute-Nacht-Variante im eigenen Schlafzimmer gelebt werden soll.

Spätstarter schlafen weniger gut
„Wenn unser Kind ein Jahr alt ist, soll es dann schön langsam ins eigene Bettchen übersiedeln,“ meinen viele Eltern, die das gemeinsame Schlafen mit ihren Kleinen genießen, bis diese anfangen, zu groß dafür zu werden. Klingt logisch – ist aber ein Fehler. „Ab dem Ende des erstes Lebensjahres bis zum Ende des dritten Lebensjahres haben Kinder mit dem Erlernen von Trennung zu kämpfen,“ erklärt Dr. Ulrich Rabenschlag, international anerkannter Experte von der Kinderschlafambulanz in Freiburg. „Deshalb empfehle ich: Die Zeit zwischen dem achten und dem zwölften Monat ist die günstigste Zeit, um mit dem Alleine-Schlafen anzufangen.“

Die Übersiedelung ins eigene Bettchen
Im Idealfall startet die „Mission Gitterbett“ also, wenn das Baby etwa acht Monate alt ist. Eine Methode, die dauerhafte Übersiedelung ins eigene Bettchen erfolgreich über die Bühne zu bringen: Legen Sie das Kind ins Gitterbett, setzen Sie sich daneben hin und streicheln Sie das Kind, bis es einschläft. Wenn es schreit – und es wird anfangs ziemlich sicher lautstark protestieren – streicheln Sie es weiter, summen und singen Sie, bis das Kind schläft. Wichtig ist, dass Sie rhythmisch Sprechen und Streicheln. Auf keinen Fall sollten Sie Ihr schreiendes Kind hochheben, ihm zu essen oder zu trinken geben, oder das Licht aufdrehen. Wenn Sie sich daran halten, wird Ihr Kind schnell begreifen: „Es ist Schlafenszeit, und Mami oder Papi sind auch bei mir, wenn ich im Gitterbett einschlafe.“ „Eltern, die das konsequent betreiben, wundern sich oft, wie schnell ihre Kinder lernen, im eigenen Bettchen zu schlafen,“ meint Dr. Rabenschlag. Mehr als 14 Tage dauert es der Erfahrung des Experten nach nur in den seltensten Fällen, bis sich die Kleinen mit ihrem eigenen Bettchen endgültig angefreundet haben.
Falls es dennoch Probleme gibt, weil die Kinder mehrere Wochen oder Monate lang mehrmals pro Nacht aufwachen und schreien, sollten Sie auf einer Matratze neben dem Gitterbett schlafen, oder das Gitterbett nahe an das elterliche Bett schieben. Auf diese Art können Sie Ihren kleinen Liebling so schnell streicheln und beruhigen, dass er – ohne ganz aufzuwachen – meistens bald weiterschlafen wird. Und auch Sie selbst werden diese tröstenden Streicheleinheiten bald im Halbschlaf verabreichen können – und am nächsten Tag oft gar nicht mehr wissen, ob es tatsächlich eine nächtliche Ruhestörung gegeben hat, oder ob Sie nur davon geträumt haben.

Co-Sleeping und der plötzliche Kindstod
Säuglinge, die zusammen mit ihren Eltern in einem Bett schlafen, haben oft eine erhöhte Körpertemperatur. Diese „Überhitzung“ kann einen Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod (SIDS) darstellen. SIDS-Risiko-Kinder sollten deshalb auf keinen Fall mit ihren Eltern in einem Bett schlafen. Für alle anderen gilt: Verzichten Sie beim Co-Sleeping auf zu inniges Kuscheln, bei dem Sie mit Ihrer Körperwärme das Kind „Überhitzen“ könnten, und drosseln Sie die Heizung im Schlafzimmer. Die Angst viele Eltern, dass sie ihr Kind im Schlaf „erdrücken“ könnten, ist dagegen – außer, wenn die Erwachsenen betrunken sind oder unter Drogen stehen - völlig unbegründet. Im „Normalzustand“ sorgt ein instinktives Schutzverhalten dafür, dass das nicht passieren kann.
 


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